Wolfgang Türtscher, Obmann der ÖAAB-Lehrer Vorarlberg:Sinnvolle Vorschläge der „Elterninitiative Volksschule 2013“

tuertscher„Die Forderungen der ‚Elterninitiative Volksschule 2013‘, in der Öffentlichkeit präsentiert von Andreas Prenn, Andrea Wiedemann, Andrea Kramer und Bernd Dragosits, sind eine sinnvolle Weiterentwicklung der Initiative „Rettet die Volksschule“ vom Jänner 2013 und verdienen die Unterstützung aller Bürger unseres Landes, die an einer soliden Bildung und Erziehung unserer Kinder interessiert sind“, erklärt Wolfgang Türtscher, der Obmann der Vorarlberger ÖAAB-Lehrer. „Es ist klar, dass die wichtigen Bildungsentscheidungen im Leben eines Menschen zwischen dem  3. und 8. Lebensjahr fallen. Dass damit die Bildungspolitik die Aufgabe hat, im Bereich der Früherziehung und der Volksschule Schwerpunkte zu setzen, ist naheliegend. Ich werde deshalb diese Initiative mit meiner Unterschrift unterstützen “, erklärt Türtscher.


 
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr und nur noch schwer. Daraus folgt: Die ersten Bildungseinrichtungen unserer Kinder müssen die besten sein. Darum unterstützten wir die Vorarlberger Volksschulinitiative mit ihren Forderungen nach mehr Personal, mehr Stundenkontingenten und besseren Strukturen in den ersten Schuljahren. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen von der Administration freigespielt werden und mit unterstützendem Fachpersonal begleitet werden. Damit ist in den ersten Schuljahren wieder Raum und Zeit für jedes einzelne Kind und das wirklich Wesentliche: fürs Lesen, Rechnen und Schreiben, Vermittlung von Lebens- und sozialen Grundkompetenzen wie Werte, Respekt, Fleiß, usw.
 
„Wir wollen das Bildungssystem durch verbindliche Sprachtests mit drei Jahren, durch die gezielte Sprachförderung im Kindergarten, durch den Einsatz zusätzlicher Lehrkräfte, aber auch von Sozialarbeitern und Erziehern in der Volksschule verbessern. „Das Match wird zwischen dem 3. und dem 8. Lebensjahr gewonnen oder verloren, dessen müssen wir uns bewusst sein und dementsprechend die Schwerpunkte rechtzeitig setzen“, so Türtscher abschließend.