Wolfgang Türtscher: 6-Punkte-Programm-Bildung: Zukunftstaugliches Bildungsprogramm der Bundesregierung

tuertscher„Das 6-Punkte-Programm-Bildung, das die österreichische Bundesregierung bei der Regierungsklausur am 27. September 2014 in Schladming beschlossen hat, ist zukunftstauglich, orientiert sich an den tatsächlichen Problemen, ist umsetzbar und politisch mehrheitsfähig. Wir stehen nicht an, diesen Vorhaben Respekt zu zollen“, zieht Wolfgang Türtscher, der Obmann der Lehrerinnen und Lehrer im ÖAAB Vorarlberg, eine erste positive Bilanz:


•    Schulstart NEU – Bildung beginnt bei den Kleinsten
•    Sprach- und Leseförderung – von Anfang an
•    Schulautonomie stärken – Möglichkeiten erweitern
•    Qualitätsoffensive für ganztägige Schulformen – mehr Chancen für Kinder
•    Jeden Tag Bewegung – neue Möglichkeiten schaffen
•    Initiative Erwachsenenbildung – Lernen hört nach der Schule nicht auf


„Auf den Anfang kommt es an“, so Türtscher, „das ist die größte bildungspolitische Herausforderung für unser Schulsystem. Es ist deshalb notwendig, die Kindergartenpädagogen als vollwertige Lehrer auszubilden, zu bezahlen und zu behandeln.“

Insgesamt gilt: Das neue Bildungsprogramm ist innovativ, praxisbezogen, großzügig, differenziert,  fördert und unterstützt in gleicher Weise förderungswürdige und begabte Schüler und hat eine sympathische „Vorarlberger Note“, wenn man das Ausmaß an Frühförderung betrachtet!



„Anzustreben ist noch“, so Türtscher, „dass es in Zukunft verstärkt gelingt, den Leistungsgedanken wieder in den Vordergrund zu stellen. Von verantwortungslosen ‚Scheinexperten‘ wird immer wieder die Illusion vermittelt, bei entsprechender Förderung könne jedes Kind, ohne Rücksicht auf die Begabung, jedes Ziel erreichen. Das ist eine Illusion – die Antwort darauf ist ein vielfältiges Angebot, das jedes Kind nach seinen Fähigkeiten fördert und fordert.“

Rückfragen: Wolfgang Türtscher, 0664/1234009