Pro Gymnasium – eine Sache des Hausverstandes! - www.progymnasium.at

progymNach über 100 Jahren Gesamtschuldiskussion ist es Zeit einzugestehen, dass diese Debatte unserer Bildungslandschaft und vor allem unseren Kindern und Jugendlichen keinen Nutzen gebracht, sondern nur zur Diffamierung des ursprünglich guten Images aller Bildungseinrichtungen beigetragen hat.

 

Deshalb fordert die Initiative „Pro Gymnasium“ die Konzentration auf relevante, sachliche Inhalte für die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft.

 

  1. Aufhebung der Blockade einer sachlichen Bildungsdebatte durch Beendigung der Gesamtschuldiskussion
  2. Erhalt des achtjährigen Gymnasiums (Vielfalt des Angebotes für Vielfalt der Begabungen und Interessen; Wahlmöglichkeit für Eltern)
  3. Änderung der Aufnahmekriterien am Gymnasium, längerfristiges Prognoseverfahren statt Notendruck am Ende der Volksschule
  4. Errichtung zusätzlicher Oberstufen-Standorte (ORG, BMHS) zur Erhöhung der Durchlässigkeit (insbesondere in ländlichen Regionen)
  5. Mehr Wertschätzung gegenüber der beruflichen Bildung und den Lehr- (Handwerks-)berufen
  6. Verstärktes Erkennen und Beheben von Defiziten im Kindergarten-, Vorschul- und Volksschulalter, aber auch in der Erwachsenenbildung
  7. Mehr Unterstützungspersonal für Lehrer/innen und Schüler/innen (z.B. Psycholog/inn/en, Sozialarbeiter/innen) und Stärkung der Schulpartnerschaft
  8. Qualitativer Ausbau der ganztägigen Angebote und Verstärkung des kostenlosen Förderunterrichts sowohl für Begabungen als auch für die Kompensation von Defiziten.