Bericht VN, 11. März 2015: Aufnahmeverfahren: Wege ins Gymnasium

tuertscherBregenz. (VN-hk) Dem Vorschlag von BG/BRG Dornbirn-Schoren-Direktor Reinhard Sepp und Direktor Markus Germann vom BG Dornbirn, die Zulassung zum Gymnasium durch ein genormtes Aufnahmeverfahren zu ersetzen, schließt sich ÖAAB-Lehrervertreter Wolfgang Türtscher an. „Weil die Volksschulnote allein zu wenig aussagekräftig ist, kann ich dem gerne zustimmen“, begründet Türtscher und fügt an: „Die Änderung der Aufnahmekriterien ins Gymnasium durch ein längerfristiges Prognoseverfahren am Ende der Volksschule ist eines der sieben Kernanliegen von ‚Pro Gymnasium‘“.

Bis zu einer gesetzlichen Änderung könne man als Sofortmaßnahme den Gymnasien die Ergebnisse der standardisierten Testungen der Volksschüler zur Verfügung stellen, schlägt Türtscher vor. Das würde einerseits die Entscheidung erleichtern, andererseits Druck von den Volksschulen nehmen“, glaubt der ÖAAB-Lehrervertreter und Verfechter einer Beibehaltung der AHS-Langform.