ÖAAB-Lehrer-Obmann Wolfgang Türtscher: Genormte Schularbeit verbessert Aufnahme ins Gymnasium

tuertscher„Der Vorschlag der Arbeitsgruppe des Vorarlberger Landesschulrats, durch eine „genormte Schularbeit“ in der 4. Klasse der Volksschule den Zugang zum Gymnasium bzw. zur Mittelschule gerechter und transparenter zu gestalten, ist zu begrüßen“, zollt Wolfgang Türtscher, der Obmann der ÖAAB-Lehrer in Vorarlberg den Weichenstellungen des Landesschulrats Respekt. „Die Volksschulnote allein ist kein geeignetes Mittel, über eine Zulassung zu entscheiden,“ das hat die zuständige Landesschulinspektorin Karin Engstler immer wieder betont. „Es ist erfreulich“, so Türtscher, „dass dieser richtigen Analyse Taten folgen!“


“Wenn in der 4. Klasse der Volksschule alle Volksschüler des Landes die gleiche Prüfungsaufgabe erhalten, bedeutet das nicht nur einen höheren Grad an Objektivität und Verbindlichkeit“, so Türtscher, „sondern nimmt auch Druck von den Volksschullehrern, den betroffenen Eltern und Schülern. Die Änderung der Aufnahmekriterien ins Gymnasium durch ein längerfristiges Prognoseverfahren am Ende der Volksschule ist eine inzwischen alte Forderung des ÖAAB-Vorarlberg, zuletzt wieder im Rahmen des ÖAAB-Leitantrages vom 20. März 2015.“

Damit wird auch das Anliegen von ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück erfüllt, der am 5. Mai 2015 zur Übergangsregelung Volksschule Gymnasium bzw. Mittelschule verlangt hatte: „Kurzfristig nützen nur faire Zeugnisse. Aus meiner Sicht muss es allerdings unser Anspruch sein, dass alle Kinder der 4. Klasse Volksschule ihren Leistungen und Potenzialen entsprechend benotet werden. Alles andere ist ein Armutszeugnis.“