Faßmanns Bildungspolitik gelingt!

Austausch BM Fassmann

Unaufgeregtheit und Professionalität stehen im Vordergrund!

„Es ist faszinierend, wie unaufgeregt und professionell Bildungsminister Faßmann sich scheinbar kontroversiellen Themen wie Sonderpädagogik, Lehrerausbildung, Notengebung, Schulorganisation, Elternpflichten etc. nähert und vernünftige Lösungen anbietet“, zieht Wolfgang Türtscher, der Obmann der Lehrerinnen und Lehrer im ÖAAB-Vorarlberg, eine positive Bilanz des Besuches von BM Faßmann am 26.2.2019 in Vorarlberg.

„Vieles wurde schon in unserem Sinn erledigt“, so Hammerer, „so z.B. die Neuregelung einer nachvollziehbaren und verständlichen Notengebung, die Präzisierung der Bestimmungen über Schulschwänzen, die Stärkung der Mittelschulen durch Ausweitung der Schulautonomie, die flächendeckende Einführung des Ethikunterrichts und die Wiedereinführung des freiwilligen 10. Schuljahres an den Polytechnischen Schulen als bessere Vorbereitung für die duale Ausbildung!“

„Es hat auch ein ‚Klimawandel‘ stattgefunden“, bemerkt Hammerer, „es wird rechtzeitig das Gespräch mit Betroffenen und Experten gesucht. Das erleichtert dann sinnvolle und mehrheitsfähige Regelungen, wie zuletzt bei der bundesweiten Einführung von Herbstferien ab dem Schuljahr 2020/21!“

„Offen sind noch die Wiedereinführung einer eigenen Ausbildung für Sonderschulpädagogen, die Möglichkeit, den sonderpädagogischen Förderbedarf ohne Quoten festzulegen, die Aufwertung der Kindergartenpädagogik und ein besserer Schutz von Pädagogen gegen die zunehmende Respektlosigkeit, zum Teil sogar Gewalt, gegenüber Lehrern durch Eltern und Schüler“, hält Hammerer fest. „Letzteres ist aber ein gesamtgesellschaftliches Problem.“

„Entbehrlich ist auch das ständige Jammern darüber, dass die Bundesregierung die ‚Modellregion Vorarlberg für die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen‘ verunmöglicht habe“, so Hammerer und Türtscher. „Das ist auch sachlich falsch: Durch das Bildungsreformgesetz 2017 – beschlossen von SPÖ, ÖVP und Grünen – sind die Bedingungen für einzurichtende Modellregionen klar: Wenn sich in einer Region Eltern und  Lehrer mit entsprechender Mehrheit für diesen Schritt entscheiden, kann sofort die Umsetzung betrieben werden, die vom Land Vorarlberg auch entsprechend unterstützt werden wird.“