Wolfgang Türtscher folgt Helmut Abl

oeaab lehrervorstandObmannwechsel bei der Landesfachgruppe Vorarlberg der Lehrerinnen und Lehrer im Arbeitnehmerbund (ÖAAB) in der ÖVP.


Dir. Mag. Wolfgang Türtscher übernimmt die Obmannschaft von Dir. Helmut Abl, der seit 2008 diese Funktion bekleidete. Türtscher wurde bei der Generalversammlung einstimmig zum Obmann gewählt. Ebenfalls einstimmig wurden Mag. Elmar Buda (BHS), Dipl.-Päd. Edgar Bickel (Berufsschule), DI Hanspeter Ralser (Landwirtschaftsschule), Dipl.-Päd. Maria Taferner (APS-HS/VMS) und Dir. Christoph Wund (APS-VS) zu seinen Stellvertretern gewählt. Das Vorstandsteam besteht neben dem Obmann und den fünf Stellvertretern aus weiteren 14 Mitgliedern:

 

 

Helmut Abl, Margit Bereuter, Markus Böckle, Gerald Fenkart, Markus Germann, Rainer Gögele, Stephan Hoch, Christoph Jagg, Robert Lorenz, Bernadette Mennel, Ernst Oberbauer, Wolfgang Rothmund, Hannes Schmid und Klemens Voit.

 

ÖAAB-Landesobmann KO Dr. Rainer Gögele und Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel freuten sich über das gut aufgestellte und mit allen Schultypen durchmischte neue Team. Gögele betonte, dass Bildungspolitik eine der Kernkompetenzen des Vorarlberger ÖAAB ist, dass die ÖAAB Lehrerinnen und Lehrer diese Arbeit wesentlich gestalten und damit stets einen Aktivposten im Landes-ÖAAB darstellen.

 

Der neue Obmann, Wolfgang Türtscher, betonte in seiner Rede, welche wichtigen Aufgaben in nächster Zeit im Bereich Bildung und Schule anstehen. Im Vordergrund steht die sprachliche Frühförderung ab dem 3. Lebensjahr, um familiäre Benachteiligungen ausgleichen zu können, die Konzentration der Vermittlung der Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen in der Volksschule - die Lehrenden müssen durch Unterstützungspersonal in die Lage versetzt werden, sich ungestört dem Unterricht zu widmen, was derzeit nicht der Fall ist und die exaktere und gerechtere Gestaltung der Schulwahl mit zehn Jahren durch ein geeignetes Prognose- und Aufnahmeverfahren ins Gymnasium und in die Mittelschule. Im Zuge einer höchst dringenden Gehaltsreform ist auch sicherzustellen, dass die Gehälter aller Lehrenden - vom Kindergarten bis zur Pädagogischen Hochschule - angeglichen werden.

 

Im Anschluss an die Generalversammlung gab es noch einen Vortrag und eine sehr interessante Diskussion mit Univ.-Doz. Dr. Andres Schnider, dem Leiter der interministeriellen Arbeitsgruppe „PädagogInnenbildung neu" zum Thema „PädagogInnenbildung als wesentliche Bildungsherausforderung an die derzeitigen Hochschulen und Universitäten". Im Vortrag ging es einerseits um eine Analyse der derzeitigen Situation der pädagogischen Aus-/Fort- und Weiterbildung und andererseits um ein Ausloten der Möglichkeiten und Perspektiven einer erneuerten PädagogInnenbildung auf internationalem Niveau.