Vortrag „Prognoseverfahren“ von BSI Wolfgang Rothmund

rothmund wolfgangOptimierung der Schnittstelle Volksschule-Gymnasium/Mittelschule

 

Zum Thema „Prognoseverfahren" spricht am Mittwoch, 16. November 2011, 19 Uhr, im Vereinshaus in Dornbirn Bezirksschulinspektor Wolfgang Rothmund.

 

Im Rundschreiben Nr. 16/2002 hat das Unterrichtsministerium einen Zeitplan für die Durchführung des Prognoseverfahrens an Volksschulen erlassen. Die Eltern sollten dabei unterstützt werden, an der Schnittstelle Volksschule - Hauptschule/Gymnasium (2002 gab es die Mittelschule noch nicht) die für ihr Kind richtige Entscheidung zu treffen und die Schule auszuwählen, die für ihr Kind am besten geeignet ist.

 

„Im Zuge der Neuwahlen bei den ÖAAB-Lehrern am 28. September 2011 wurden auch politische Schwerpunkte definiert", berichtet Wolfgang Türtscher, der Obmann der ÖAAB-Lehrer Vorarlbergs, „dazu gehört die Forderung nach einer exakteren und gerechteren Gestaltung der Schulwahl mit zehn Jahren durch ein geeignetes Prognose- und Aufnahmeverfahren ins Gymnasium und in die Mittelschule. Wolfgang Rothmund wird dabei den Fragen nachgehen: Welche konkreten Maßnahmen wurden seither umgesetzt bzw. welche Auswirkungen hat dieses Verfahren in Vorarlberg? Was hat die Landespolitik in diesen Themenbereich eingebracht? (In Vorarlberg wurde eine weitere Schnittstelle - der Übergang Kindergarten-Volksschule - zum Gegenstand von Regelungen gemacht.)"

 

Wolfgang Rothmund ist Jahrgang 1955, hat von 1974-77 die PädAk in Feldkirch besucht und war seit 1977 Hauptschullehrer für Deutsch und Geschichte an den Hauptschulen Lech, Götzis und Koblach. Von 1990 - 2004 war er der oberste Personalvertreter der Vorarlberger Pflichtschullehrer und seit 2004 ist der Bezirksschulinspektor für den Bezirk Bregenz.